Ansprechpartner

Ihr Kontakt für das Projekt Stillen bei Ewerbstätigkeit ist die zertifizierte AFS-Stillberaterin Uta Tanzer.

Sie erreichen Frau Tanzer via E-Mail unter erwerbstaetigkeit@afs-stillen.de

Lesesammlung #Mutterschutzgesetz

Das #Mutterschutzgesetz wird überarbeitet. Schon bald soll es verabschiedet werden. Hier sammle ich Informationen, Artikel und Blogposts rund um das neue Gesetz.

Zum Einstieg die offizielle Bekanntgabe des Gesetzentwurfes durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Stellungnahmen der Verbände zum #Mutterschutzgesetz

Der Entwurf wurde vorab an Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände sowie Lobbyorganisationen wie den Deutschen Frauenrat geschickt. Auf der Homepage des Frauenrates findet sich eine Sammlung der Stellungnahmen zum Gesetzentwurf durch diese Organisationen.

Kommentare in der Presse

Nachdem der Gesetz am 4. Mai vom Bundeskabinett beschlossen wurde (das bedeutet aber noch nicht, dass es schon gilt), sind einige Artikel zum Thema erschienen.

Der Tagesspiegel veröffentlichte einen Kommentar, in dem vor der Gefahr der Selbstausbeutung gewarnt wird, weil der Gesetzentwurf die Lockerung des Nacht- und Wochenendarbeitsverbotes vorsieht. Diese Meinung teilt auch die Seite LeipzigKids.

Die „wichtigsten Neuerungen“ im Gesetzentwurf werden in diesem Artikel der Welt vorgestellt, wobei der mit keinem Wort auf die Änderungen für Stillende Mütter eingeht. Auch die taz schreibt über den Gesetzentwurf ohne diese Änderungen zu thematisieren.

Dass das neue #Mutterschutzgesetz auch für Schülerinnen und Studentinnen gelten soll, wird allgemein begrüßt, wie z. B. dieser Artikel des Deutschlandfunks zeigt.

Bloggosphäre

Dass das Gesetz immer noch nicht den Mutterschutz für Selbstständige regelt, kritisiert z. B. die Chefin auf ihrem Blog für Führungsfrauen.

Und das Stillen?

Der neue Gesetzentwurf sieht eine Begrenzung der Stillzeiten auf das erste Lebensjahr vor. Dies ist eine deutliche Verschlechterung der bisherigen Situation.

Der Hebammenverband geht in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf auf diesen Passus ein.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe geht in ihrer Stellungnahme auf die Begrenzung der Stillzeiten ein und setzt sich für eine Einhaltung der WHO-Empfehlung ein.

Gemeinsam mit dem Berufsverband deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC, Mother Hood e.V. und dem Deutschen Ausbildungsinstitut Stillbegleitung hat die Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen e.V. eine Stellungnahme veröffentlicht. Auch hier wird die Beschränkung der Stillzeiten kritisiert.